Ein US-amerikanischer Einzelhändler für Shapewear wandte sich Anfang 2024 mit einem Sortimentsmix, der neu ausbalanciert werden musste, an S·KAIFEI. Basierend auf anonymisierten Kundendaten aus den Jahren 2024 und 2025 setzte der Großhandelskanal der Marke zu 70 % auf traditionelle Shapewear und zu 30 % auf BBL-Shorts. Das BBL-Segment (30 %) generierte 42 % des Gesamtumsatzes der Kategorie und wies einen Lagerumschlag von 5,2x pro Jahr auf, verglichen mit 2,1x beim traditionellen Segment. Der Einzelhändler war von der Zukunft der BBL-Shapewear überzeugt, hatte sich aber noch nicht zu einer Neuausrichtung entschlossen – das Risiko, auf einen einzigen Trend zu setzen, war ihm zu hoch.
Die Maßnahme: Wir unterstützten die Marke dabei, den Produktmix innerhalb von 18 Monaten auf 40 % traditionelle Artikel und 60 % BBL (Big Black Load) umzustellen. Ein gestaffelter Bestandsplan ermöglichte den Abverkauf der weniger gefragten traditionellen Artikel mit voller Marge. Das Ergebnis: 18 Monate später lag der Produktmix bei 40 % traditionellen Artikeln und 60 % BBL. Der Lagerumschlag verbesserte sich kategorieübergreifend um 41 %, die Retourenquote im BBL-Segment sank von 8,4 % auf 4,1 %, und die Marke setzte monatlich 12.000 Einheiten in beiden Kategorien ab.
Das ist die Art von Entscheidung, vor der Einzelhändler im Jahr 2026 stehen. Es geht nicht um die Beschaffung, sondern um die Gestaltung der Produktkategorie. Dieser Leitfaden erläutert die Unterschiede in der Produktstruktur, die Aufteilung der Käuferprofile, die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Einheiten und den technischen Vergleich, der die optimale Produktpalette für jeden Einzelhändler ermittelt.